Brownies mit Mandelmehl: fudgy, schokoladig, Low Carb

Gute Brownies sind innen dicht und leicht klebrig, außen mit dünner, glänzender Kruste. Mandelmehl eignet sich dafür besser als Weizenmehl, weil es kein Gluten bildet, das den Teig kuchig macht.

Aktualisiert am · 3 Min. Lesezeit · Redaktion mandelmehl.com

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Kurz gesagt

Für fudgy Brownies mit Mandelmehl rührst du 150 g geschmolzene Zartbitterschokolade und 120 g Butter unter 3 aufgeschlagene Eier und hebst nur 80 g gemahlene Mandeln und 25 g Kakao unter. Gebacken wird 20–24 Minuten bei 175 °C in einer 20 × 20 cm großen Form. Mit 85-%-Schokolade und Erythrit hat ein Stück rund 2 g Kohlenhydrate.

Was Brownies mit Mandelmehl fudgy macht

Der Unterschied zwischen Brownie und Schokokuchen liegt im Verhältnis: viel Schokolade und Butter, wenig „Mehl“, kein Backpulver. Hier kommen auf 150 g Schokolade nur 80 g Mandeln. Die Mandeln binden das Fett und geben Biss, die Schokolade sorgt beim Abkühlen für die dichte, klebrige Textur. Ein lockerer, höherer Kuchen ist der Schokokuchen mit Mandelmehl.

Die glänzende, dünne Kruste entsteht, wenn Eier und Süße kräftig aufgeschlagen werden. Mit Zucker gelingt sie am zuverlässigsten, mit Erythrit-Puder wird sie etwas matter, aber ebenfalls sichtbar.

Welches Mandelmehl?

Nimm vollfette gemahlene Mandeln, blanchiert oder natur. Bei der dunklen Farbe fällt die Haut nicht auf. Teilentöltes Mandelmehl funktioniert in Brownies besser als in hellen Kuchen, weil der Teig ohnehin viel Fett enthält: Nimm dann 65 g statt 80 g. Mehr zu den Sorten erklärt entölt oder teilentölt, wie du allgemein umrechnest, zeigt der Mandelmehl-Umrechner.

Rezept: Brownies

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Vorbereitung
15 Min.
Backen/Garen
22 Min.
Ruhezeit
2 Std.
Gesamt
2 Std. 37 Min.
Menge
1 Form 20 × 20 cm (16 Stücke)
Schwierigkeit
einfach

Zutaten

  • 150 g Zartbitterschokolade (mind. 85 % Kakao)
  • 120 g Butter
  • 3 Eier (Größe M), zimmerwarm
  • 130 g Erythrit-Puder (oder 120 g Zucker)
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 80 g gemahlene Mandeln (blanchiert, vollfett)
  • 25 g Backkakao (stark entölt)
  • 50 g Walnüsse, grob gehackt (optional)

Du brauchst

Zubereitung

  1. Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (155 °C Umluft) vorheizen. Eine 20 × 20 cm große Form mit Backpapier auslegen, sodass es an zwei Seiten übersteht.
  2. Schokolade hacken und mit der Butter bei niedriger Hitze schmelzen. Glatt rühren und etwa 5 Minuten abkühlen lassen.
  3. Eier, Erythrit-Puder, Salz und Vanille 3 Minuten kräftig aufschlagen, bis die Masse hell und dicklich ist. Das sorgt für die glänzende Kruste.
  4. Warme Schokobutter unterrühren. Mandeln und Kakao darübersieben und mit dem Teigschaber unterheben, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind. Walnüsse unterheben.
  5. Teig in die Form streichen und 20–24 Minuten backen. Die Oberfläche glänzt und ist fest, die Mitte wackelt noch ganz leicht.
  6. Stäbchenprobe 2 cm neben der Mitte: Es sollen feuchte, klebrige Krümel haften. Sauberes Stäbchen bedeutet übergebacken.
  7. Brownies in der Form vollständig abkühlen lassen (ca. 1 Stunde), dann 1 Stunde kühlen. Am Backpapier herausheben und mit einem heißen, trockenen Messer in 16 Stücke schneiden.
Nährwerte pro Stück (Erythrit nicht eingerechnet) (berechnet, Richtwerte)
Energieca. 183 kcal
Kohlenhydrateca. 2.1 g
Eiweißca. 4.2 g
Fettca. 16.8 g
Ballaststoffeca. 2.3 g

Tipps für perfekte Brownies

Gut zu wissen

Erythrit süßt etwa 70 % so stark wie Zucker. Darum stehen 130 g Erythrit gegen 120 g Zucker; die Brownies sind trotzdem dunkel-herb. Mehr dazu unter Backen mit Erythrit.

Varianten

VarianteÄnderungKH pro Stück (ca.)
Low Carb85-%-Schokolade, Erythrit2 g
Klassisch70-%-Schokolade, 120 g Zucker11 g
Mit Schokodrops60 g zuckerfreie Schokodrops statt Walnüssen2–3 g
Cheesecake-Brownies150 g Frischkäse, 1 Eigelb, 20 g Erythrit verrühren und in den Teig marmorieren; 3–4 Minuten länger backen2,5 g
Erdnuss-Brownies3 EL Erdnussmus in Klecksen auf den Teig, mit einem Stäbchen durchziehen2,5 g

Die klassische Version mit Zucker ist glutenfrei, aber nicht Low Carb.

Zuckerfreie Schokodrops

Schokolade

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Aufbewahren und Einfrieren

In einer gut schließenden Dose halten sich die Brownies bei Raumtemperatur 3 Tage, im Kühlschrank bis zu einer Woche. Gekühlt werden sie fester und noch fudgier. Zum Einfrieren einzeln in Backpapier wickeln und in einem Gefrierbeutel bis zu 3 Monate lagern. Gefroren schmecken sie übrigens auch direkt aus dem Tiefkühler.

Wenn die Brownies nicht gelingen

Weitere Ursachen erklärt der Ratgeber Backfehler mit Mandelmehl. Für Schokolade in Keksform lohnen sich die Kekse mit Mandelmehl, für eine Portion zwischendurch der Mug Cake.

Häufige Fragen

Warum kommt kein Backpulver in die Brownies?
Backpulver macht Brownies kuchig und luftig. Für eine fudgy Textur reicht die Luft aus den aufgeschlagenen Eiern völlig aus.
Werden Brownies mit Erythrit knusprig oder sandig?
Grobes Erythrit kann nach dem Abkühlen wieder auskristallisieren und knirschen. Mit Erythrit-Puder passiert das deutlich seltener. Im Kühlschrank zeigt sich der Effekt stärker als bei Raumtemperatur.
Kann ich eine größere Form nehmen?
Für eine 20 × 30 cm große Form nimmst du die 1,5-fache Menge. Die Backzeit bleibt bei etwa 22–25 Minuten, da die Schicht ähnlich hoch ist.
Wie bekomme ich saubere Schnittkanten?
Schneide die Brownies gut gekühlt und tauche das Messer vor jedem Schnitt in heißes Wasser, dann abtrocknen. Warm lassen sie sich nicht sauber schneiden.